Der Staat finanziert Ihren E-Roller
Geheimtipp THG-Quote für Elektroroller

Der Staat finanziert was? Das hört sich erstmal so an, als wäre es zu schön um wahr zu sein. Aber es stimmt: Mit ein wenig Geschick kommen auch E-RollerfahrerInnen in den Genuss, die volle THG-Prämie ausgezahlt zu bekommen und können damit den niedrigen Anschaffungspreis eines Elektrorollers refinanzieren. Wie kann das sein?

Die Treibhausgasminderungsquote THG kennt nur drei Fahrzeugklassen. Das Umweltbundesamt unterscheidet zwischen Auto (M1), Nutzfahrzeugen (N1) und Bussen (M3). Alle kleinen E-Fahrzeuge (bis 45km/h) fallen somit in die Klasse des Autos. Das bedeutet, Sie erhalten die gleiche Prämie für Ihr Kleinkraftrad wie für Ihr Auto. Und das bei so viel geringeren Anschaffungskosten.

Angenommen, Ihr E-Roller kostet zwischen 1200 – 2000€ und Sie zahlen ihn über mehrere Jahre ab. Und Sie verkaufen Ihre Quote über die THG-Börse und erzielen damit eine der höchsten Prämien im Markt. Dann haben Sie Ihren Roller schon in vier bis sechs Jahren abbezahlt. Das Einzige, was Sie noch zahlen, sind die laufenden Betriebskosten. Spätestens ab dem 6. Jahr übersteigt die Prämie dann alle Kosten.

Sie benötigen die Zulassungsbescheinigung

 

Wie komme ich da hin? Hier wird es etwas herausfordernd. Denn die formale Voraussetzung für die Auszahlung der THG-Prämie ist ein Fahrzeugschein (Zulassungsbescheinigung Teil 1), also ein Nummernschild, das die meisten E-RollerhalterInnen nicht haben. Aber es gibt die Möglichkeit, einen zu erhalten.

Hierzu können Sie bei der Zulassungsbehörde gemäß §3 Abs. 3 FZV eine freiwillige Zulassung beantragen. Dazu benötigen Sie Ihren Führerschein, die EVB Nummer (die Sie von der Versicherung erhalten) und einen Nachweis der Betriebserlaubnis.

In die Zulassung, das Kennzeichen und die Versicherung fließen einige Kosten, die Sie aber mit der Prämie schnell wieder amortisieren können.

Und das funktioniert?

Und das funktioniert? Uns erreichen Berichte von Schwierigkeiten mit den Behörden genau wie von Erfolgen. Es lohnt sich also, sich im Vorfeld bei der zuständigen Zulassungsstelle zu informieren. Wir übernehmen danach gerne die Vermarktung Ihrer Quote gerne für Sie.
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